• Treczoks@lemmy.world
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    12 hours ago

    Warum wohl? Könnte die Quasi-Abwesenheit von ÖPNV auf dem Land vielleicht ein Grund sein?

    Deutschlandticket ist schön, wenn man nur vor die Türe geht und drei Häuser weiter eine Haltestelle hat, an der alle fünf Minuten was abfährt. Für Leute auf dem Land ist das eben keine Option.

    Und auch der Punkt Hybrid-Verkehr schmerzt hier. Warum kann man die Park+Ride Anbindung hier nicht so machen wie anderswo? Wenn ich zum P+R fahre und das Auto dort abstelle (WESENTLICH schneller als irgendein Bus, der auf seiner stundenlangen Tour vom zentralen Busbahnhof der Gegend zu dem in der Stadt an jeder Milchkanne hält), dann kommt da alle 20 Minuten eine Bahn, die immer noch eine Ewigkeit bis in die City braucht. Amsterdam: Runter von der Autobahn, rauf auf den P+R, rein in die Bahn, und in wenigen Minuten ist man in Amsterdam Centraal.

    Letztendlich ist das DE-Ticket eine Subventionierung der Stadtbewohner auf Steuerzahlerkosten.

      • Treczoks@lemmy.world
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        4 hours ago

        Eben. Deswegen subventionieren die Führerscheine. Das kostet wahrscheinlich nicht mal ein tausendstel eines flächendeckenden ÖPNV.

        • sascha@fedinaut.de
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          4 hours ago

          @Treczoks Führerscheine zu subventionieren ist nicht schlecht, zumindest es keine autonomen Fahrzeuge gibt und man selbst bei gut ausgebauten ÖPNV hin und wieder Carsharing benötigt. Das Autofahren an sich zu fördern ist zu 100% idiotisch.

  • Aniki@feddit.org
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    24 hours ago

    Warum zieht man aufs Land?

    (ernst gemeinte Frage, ich weiß es wirklich nicht)

    vielleicht weil man weit weg von allem sein möchte?

  • EntropyPure@lemmy.world
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    2 days ago

    Zu Zeiten des 9€ Tickets hab ich noch in der Eifel gearbeitet. Hab damals einen Kollegen gefragt: „Und, anreise ab morgen mit dem Bus?“ Seine Antwort war „Statt 10 Minuten mit dem Auto eine Dreiviertel Stunde mit dem Bus? Ich glaube nicht.“

    Das Ticket kann auf dem Papier ein noch so gutes Preis-Leistungsverhältnis haben - das Netz im ländlichen ist Dreck geblieben.

    • excral@feddit.org
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      1 day ago

      Wenn man nicht gerade direkt an einer Autobahnauffahrt wohnt und an einer Autobahnabfahrt arbeitet schafft man die 10 Autominuten auch locker in 20 Minuten mit dem Fahrrad, vermutlich sogar deutlich schneller. Je nach Verkehrs- und Parkplatzsituation kann Fahrrad sogar schneller sein als Auto. Ich kann jedem nur empfehlen das mal auszuprobieren, man ist ja auch nicht gezwungen, dann nur noch mit dem Fahrrad zu fahren. Und dank E-Bikes muss man selbst in bergigen Gegenden nicht mehr sportlich sein um die Steigungen zu bewältigen.

    • rooroo@feddit.org
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      2 days ago

      Ich will das nicht bestreiten, und verstehe was ein Wunder Punkt das ist. Ich will gar nicht gegen dich schießen, wenn ich mal die Gegenseite erwähne:

      Großstadt mit viel zu viel Verkehr. Um einmal quer durchzukommen brauche ich im Berufsverkehr mindestens 45 min mit dem Auto und habe dann immer noch keinen Parkplatz. Das ist einfach keine Alternative, wenn ich stattdessen einfach 6 Stationen U-Bahn fahren kann.

      Klar ist es ein schönes Gefühl wenn man eine Waschmaschine transportieren kann. Aber was ist mit der Oma die sturzbesoffen nach Hause will?

      • EntropyPure@lemmy.world
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        1 day ago

        Dem halte ich meinen Arbeitsweg mit dem Bus von 20 bis 30 Minuten innerhalb der Stadt dagegen, der mit dem Rad in 10 Minuten bewältigt ist.

        Und hier bin ich tatsächlich auch mit dem Auto schneller als mit dem Bus 🤣

    • Björn Tantau@swg-empire.de
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      2 days ago

      Hatte mal einen neuen Job über die Bundeslandgrenze hinweg. Mit dem Auto 10 Minuten und mit Öffis 2 Stunden plus Fußweg.

  • Björn Tantau@swg-empire.de
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    2 days ago

    Allen Schülern die mit dem Bus fahren müssen wurde ein Deutschlandticket versprochen. Deshalb bekamen sie keine von den alten Karten mehr. Das war vor ein oder zwei Jahren. Die fahren immer noch mit dem auf Ende 2023 befristeten Ersatzticket.